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Einführung in die Statistik-Software R Commander

Der R Commander ist eine grafische Benutzeroberfläche für R - ausgereift, weitgehend selbsterklärend und ebenso wie R kostenlos. Zielgruppe sind Nutzer, die nur gelegentlich mit Statistik-Software arbeiten und ein intuitiv zu bedienendes System bevorzugen, vergleichbar mit SPSS.

Mein Tutorial soll zum selbständigen Arbeiten mit dem R Commander befähigen. Hierzu bespreche ich alle meiner Ansicht nach für die Beherrschung des R Commanders bedeutsamen Arbeitstechniken, die Sie anhand meiner Beispiele sehr leicht an Ihrem Computer nachvollziehen können. Ich bespreche auch fortgeschrittene Techniken, sofern sie für gelegentliche Nutzer interessant sind, insbesondere zur Anpassung von Grafiken.

Mein Tutorial behandelt nur einen kleinen Teil der über den R Commander zugänglichen statistischen Methoden. Trotzdem: Wenn Sie sich mit meinem Tutorial beschäftigt haben, dann sollte es leicht für Sie sein, den R Commander auch für andere Aufgaben zu nutzen, zum Beispiel für eine Cluster-, Faktoren- oder Hauptkomponentenanalyse.

Business Cases für den Verkauf

Ein Business Case ist ein Dokument, das die Rentabilität eines Investitionsprojekts darlegt. Der Kernbestandteil eines solchen Dokuments ist eine Investitionsrechnung mit Kennzahlen wie dem Kapitalwert, der Rendite IRR oder der Rendite ROI.

Business Cases können für interne Zwecke oder für den Verkauf konzipiert sein.

Ein Business Case für interne Zwecke dient entweder dazu, eine von der Unternehmensleitung in Betracht gezogene Investition zu beurteilen (ob das Projekt wirklich so gut ist wie vermutet) oder das für eine Investition erforderliche Budget zu erhalten (wenn mehrere Projekte infrage kommen und die Unternehmensleitung nur einige davon genehmigen wird).

Ein Business Case für den Verkauf dient zur Kundengewinnung im Business-to-Business-Geschäft und basiert gewöhnlich auf Einschätzungen von fachkundigen Personen, auf öffentlich zugänglichen Quellen (Statistiken, Prognosen, Fachbeiträge) und auf Erfahrungswerten aus Geschäftskontakten zu bisherigen Kunden.

Ich werde in diesem Artikel anhand eines Zahlenbeispiels zeigen, wie ein Business Case für den Verkauf aussehen kann. Hierzu beginne ich mit allgemeinen Ausführungen über Business Cases. Im Anschluss daran entwickle ich mein Zahlenbeispiel, das Sie in Form einer Excel-Datei downloaden können.

Fachliteratur suchen mit Google Scholar, WorldCat etc. pp.

Sie finden in diesem Artikel eine Zusammenstellung von frei zugänglichen Internetangeboten für die Suche nach Fachliteratur. Hierzu gehören wissenschaftliche Suchmaschinen und frei zugängliche Literaturdatenbanken.

Die ersten vier Angebote - Google Scholar, WorldCat, WorldWideScience.org und BASE - sollten Sie meines Erachtens immer verwenden, wenn Sie Fachliteratur suchen und viele gute Quellen finden wollen. Sie erhalten hier zu einer bestimmten Suchanfrage im Allgemeinen unterschiedliche Ergebnisse.

Die übrigen Suchmöglichkeiten habe ich in drei Gruppen eingeteilt.

Unter der Überschrift »Fachzeitschriften durchsuchen« bespreche ich die Suche nach Fachartikeln in bestimmten Zeitschriften. Suchmaschinen wie Google oder Google Scholar sind hierfür allein zu wenig.

Ghostwriter für Dissertationen, Bachelor- und Masterarbeiten

Der Markt für das Ghostwriting kompletter Dissertationen, Bachelor- und Masterarbeiten ist in mehrfacher Hinsicht intransparent. Ich kenne keine verlässlichen Daten über die Größe dieses Marktes und weiß nicht, wie hoch die Marktanteile der bekanntesten Anbieter sind.

Auf mehreren Websites wird die Auffassung vertreten, es gebe beim Ghostwriting kompletter Dissertationen, Bachelor- und Masterarbeiten unterschiedliche Qualitätsniveaus. Es soll daher Anbieter geben, die bessere Qualität liefern als andere, was die Kunden an den Noten merken müssten, die sie für die Ghostwriter-Texte erhalten.

Ich kenne keine überzeugenden Belege für eine solche Segmentierung. Ich habe auf Anbieter-Websites wörtliche Zitate von angeblichen Kunden gelesen, die ihren Ghostwriter in den höchsten Tönen loben. Wer diese Kunden sind und wie man sie kontaktieren kann, blieb leider im Dunkeln. Ich habe auch gelesen, man könne von den Preisen auf die Qualität der eingesetzten Ghostwriter schließen. Warum dies für Ghostwriter von Dissertationen, Bachelor- und Masterarbeiten zutreffen soll, blieb offen.

Wie können Sie Angebote für das Ghostwriting kompletter Dissertationen, Bachelor- und Masterarbeiten beurteilen?

Die meines Erachtens beste Möglichkeit besteht darin, die Geschäftsmodelle der auf diesem Markt tätigen Ghostwriter und Vermittler betriebswirtschaftlich zu betrachten. Sie können auf diese Weise die am Markt erzielten Preise einschätzen, für wen das Ghostwriting kompletter Dissertationen, Bachelor- und Masterarbeiten profitabel sein kann, für wen eine derartige Ghostwriter-Tätigkeit infrage kommt und was es mit der Vorstellung auf sich hat, ein Ghostwriter von Dissertationen und Abschlussarbeiten könne sein Qualitätsniveau variieren.

Wissenschaftliches Ghostwriting

Beim wissenschaftlichen Ghostwriting ist die Vertragsfreiheit wesentlich stärker eingeschränkt als in anderen Sparten (wie dem Ghostwriting von Reden, Biografien oder Sachbüchern).

Der vorliegende Ratgeber bietet Ihnen daher Informationen über das Terrain, auf dem gesetzeskonforme Ghostwriting-Verträge zur Erstellung oder Bearbeitung von wissenschaftlichen Texten möglich sind.

Content-Marketing mit White Papers für Start-up-Unternehmen im B2B-Geschäft

Der Begriff Content-Marketing umfasst eine Vielzahl von Marketing-Strategien und -Taktiken. Die vom Content Marketing Institute und MarketingProfs herausgegebene Publikation B2B Content Marketing North America 2014 berücksichtigt 27 Formen von Content Marketing und neun Ziele, die mit Content-Marketing verfolgt werden können.

Sehr viele Ansätze zum Content-Marketing stammen aus dem Privatkundengeschäft. Ein klassisches Beispiel bietet das Marketing mit Blogartikeln:

Angenommen, Sie haben auf Ihrer Website einen Online-Shop für Privatkunden und ein Blog, in dem Sie zwei bis drei Artikel pro Woche publizieren, immer mit dem Ziel, möglichst viele Besucher auf Ihre Website zu locken. Alle Blogbeiträge sollten für potenzielle Kunden interessant sein und zu Ihrer Selbstdarstellung und Unternehmensphilosophie passen.

White Papers als Werbemittel

Der Begriff »White Paper« bezeichnet in seiner ursprünglichen Bedeutung ein an die Öffentlichkeit gerichtetes Dokument, in dem eine Regierung ihren Standpunkt zu einer politischen Frage erläutert. Als Klassiker gilt das White Paper der Britischen Regierung über den Palästinakonflikt aus dem Jahr 1922.

In der Werbung dienen White Papers ebenfalls dazu, Standpunkte zu erläutern, jetzt aber mit dem Ziel, Produkte oder Dienstleistungen zu verkaufen. White Papers sind bei dieser Ausrichtung Marketing-Instrumente, ebenso wie Verkaufsprospekte oder Produktbroschüren.

Das Besondere an White Papers ist die indirekte Form der Werbung:

In einem White Paper wird das zu vermarktende Produkt nicht direkt angepriesen, sondern als mögliche Lösung ins Spiel gebracht.

Fallstudien im Sinne von White Papers

Der Begriff »Fallstudie« steht in der Werbung für eine Erfolgsgeschichte - was ein bestimmter Kunde mit dem beworbenen Produkt erreicht hat und wie es dazu gekommen ist.

Es gibt verschiedene Arten von Fallstudien, unter anderem:

  • Fallstudien mit stark ausgeprägtem Unterhaltungscharakter (ähnlich wie Klatschgeschichten aus People-Magazinen)
  • Extrem kurze Fallstudien, die sehr wenig Details bieten, manchmal als Mini Case Studies oder Fallbeispiele bezeichnet
  • Mit Werbesprache durchsetzte Fallstudien, in denen das zu vermarktende Produkt direkt angepriesen wird

Ich beschäftige mich in den folgenden Abschnitten mit einer anderen Art von Fallstudien: mit White Papers in der Form von Erfolgsgeschichten.

Eine Fallstudie der von mir behandelten Art ist demnach ein Werbetext, der den Lesern als Ratgeber dienen soll und hierzu praxisorientierte Informationen bietet - über eine für potenzielle Kunden bedeutsame Aufgabe, Herausforderung oder Geschäftsentscheidung.

White Papers konzipieren

Ein White Paper entsteht, ebenso wie eine Fallstudie, in drei Schritten: Konzept - Text - Layout.

Ich bespreche in diesem Kapitel ausschließlich den ersten Schritt (Konzept), der für ein White Paper sehr viel aufwändiger ist als für eine Fallstudie.

Für ein White Paper müssen Sie zunächst ein geeignetes Thema entwickeln. Außerdem müssen Sie die inhaltlichen Schwerpunkte, die Gedankenführung und die Kernaussagen festlegen.

White Papers texten

Das Texten ist der zweite Schritt auf dem Weg zu einem publikationsreifen White Paper.

Als Ausgangspunkt dient das im ersten Schritt entstandene Konzept, aus dem unter anderem hervorgeht, welche Gliederungspunkte das White Paper enthalten soll und welche Ausführungen zu diesen Gliederungspunkten geplant sind.

Im zweiten Schritt geht es darum, aus den im Konzept skizzierten Inhalten einen verwertbaren Text zu machen und den dritten Schritt, die visuelle Gestaltung, vorzubereiten.

Sie können das Texten als einen mehrstufigen Prozess auffassen, den der Auftraggeber durch sein Feedback steuert:

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