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White Papers layouten

Beim Layouten geht es um die visuelle Gestaltung, unter anderem der Abbildungen, Grafiken, Tabellen, Überschriften, Absätze, Aufzählungen und Textboxen. Zur visuellen Gestaltung gehört auch die Wahl der Schriften, Farbtöne und Seiteneinstellungen (Spalten, Ränder, Seitenformat, Kopf- und Fußzeilen).

Das Layouten ist der dritte Schritt, durch den ein White Paper fertiggestellt wird.

White Papers verwerten

Ein Industrieunternehmen, das eine Maschine kauft, refinanziert seinen Investitionsbetrag, indem es die Maschine produktiv nutzt.

Nach dem gleichen Prinzip refinanzieren Sie den Investitionsbetrag für ein White Paper, indem Sie das White Paper verwerten, das heißt Leser für das White Paper gewinnen.

Die Wege, auf denen Sie Leser an ein White Paper heranführen können, bezeichne ich als Verwertungsmöglichkeiten. Jeder dieser Wege bietet die Chance, einen Teil des Investitionsbetrags zu refinanzieren.

Sie können die Verwertungsmöglichkeiten auch als Kriterium für den Vergleich von Werbemitteln heranziehen. Zum Beispiel gibt es für ein White Paper mehr Verwertungsmöglichkeiten als für eine Werbebroschüre. Es ist daher vertretbar, in ein White Paper mehr Geld zu investieren als in eine Werbebroschüre.

Warum White Papers im B2B-Geschäft häufig wirkungsvoller sind als klassische Werbung

Im B2B-Geschäft kommunizieren Sie mit Menschen, die aus beruflichen Gründen nach Informationen suchen und das Internet daher als Informationsmedium nutzen.

Mitarbeiter von potenziellen Kunden wollen berufliche Fragen klären:

  • Wie können wir unsere Kundendaten besser nutzen?
  • Was machen unsere Konkurrenten?
  • Wo erhalten wir ein bestimmtes Ersatzteil?
  • Gibt es technische Neuheiten, die für uns bedeutsam sind?

Mitarbeiter von potenziellen Kunden interessieren sich für Antworten auf ihre Fragen und daher im Allgemeinen nur wenig für klassische Werbung wie Produktbroschüren, Flyer oder Werbebanner.

Lead-Management im B2B-Geschäft - warum und wie?

Ein Verkäufer würde unter einem Lead wahrscheinlich eine Adresse verstehen, an die er sich wenden soll um zu verkaufen.

Denken Sie zum Beispiel an Mitarbeiter von Callcentern, die Kleinunternehmen anrufen und versuchen, Termine für Verkaufsgespräche zu vereinbaren. Alle Gesprächspartner, die sich hierauf einlassen sind Leads.

Bei dieser Sichtweise werden Adressen nur danach eingeteilt, ob zurzeit Kaufbereitschaft besteht oder nicht:

  • Lautet die Antwort ja, so gilt die Adresse als Lead und wird vom Verkaufsteam bearbeitet, weil hier die Chance besteht, Umsatz zu machen
  • Lautet die Antwort nein, so wird die Adresse entweder als unbrauchbar eingestuft oder später erneut auf Kaufbereitschaft abgeklopft

Für das Business-to-Business-Geschäft gibt diese Sichtweise nur wenig her, weil bedeutende Kaufentscheidungen von Unternehmen normalerweise relativ lange dauern, mehrere Monate oder sogar mehr als ein Jahr.

White Papers erstellen - von der Themenwahl bis zum Layout

Der Begriff »White Paper« steht für eine spezielle Art von Werbetexten, für Werbetexte in der Form von praxisorientierten Fachtexten.

Werbung mit White Papers ist im Business-to-Business-Geschäft grundsätzlich für alle Sachgüter und Dienstleistungen sinnvoll. Ausnahmen sind lediglich Produkte, die routinemäßig beschafft werden oder einen sehr niedrigen Preis haben.

Sie erhalten durch die folgenden Ausführungen einen Überblick über die zur Erstellung von White Papers erforderlichen Arbeitsschritte.

Ghostwriter effektiv einsetzen

Das vorliegende E-Book ist für umfangreiche Textaufträge gedacht.

Hierzu gehören das Ghostwriting von Fachbüchern, Ratgebern in Buchform, wissenschaftlichen Arbeiten und Sachbüchern sowie die Überarbeitung oder Fertigstellung derartiger Texte.

Umfangreiche Textaufträge erfordern andere Fähigkeiten als kleinere Projekte. Ein Ghostwriter, der ein Buch schreiben soll, braucht unter anderem Durchhaltevermögen und den Blick für das Ganze, damit er seine Ausführungen systematisch anordnen und verknüpfen kann.

Sie finden auf den folgenden Seiten Anregungen für die Auswahl von Ghostwritern, für die Auftragsvergabe und für die spätere Zusammenarbeit.

Ratgeber Text-Plagiat

Ein Text-Plagiat ist eine spezielle Form von geistigem Diebstahl, bei der es um urheberrechtlich geschützte Bestandteile von Texten geht. Der geistige Diebstahl besteht darin, dass der Plagiator das fremde Geistesgut als eigenes deklariert, indem er den fremden Ursprung verheimlicht - obwohl ihm hierfür die Erlaubnis fehlt.

Sie können den vorliegenden Ratgeber aus zwei Perspektiven sehen: entweder mit Blick auf die Abwehr von Urheberrechtsverletzungen (Ansprüche auf Beseitigung und Unterlassung, eventuell Schadenersatz und Strafantrag) oder mit Blick auf den Umgang mit fremden Texten (Grenze zwischen der zulässigen Verwendung von Informationsquellen und einem Plagiat, Datenbankrecht, Titelschutz, Zitatrecht, Ethik).

Zum Einstieg in die Materie bespreche ich zwei sehr verschiedene Beispiele von unbegründeten Plagiatvorwürfen - angebliche Plagiate in der Wikipedia und in Werken des Schriftstellers Günter Grass. Das erste Beispiel handelt von Anmaßung, das zweite von Diffamierung.

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